Warum sollte man Fraser Island besuchen?
Fraser Island Australien

Fraser Island ist die größte Sandinsel der Welt, Unesco-Welterbe und gleichzeitig ein beliebtes Wochenendziel der Australier. Hier 6 Gründe, warum sich der Besuch lohnt:

1. Fraser Island ist Outback

Auch wenn sich Fraser Island direkt vor der Küste Australiens befindet, und nur etwa 4 Stunden Fahrt von Queenslands Hauptstadt Brisbane, so ist Fraser Island doch richtiges Outback.

Rote Erde gibt es hier zwar nicht zu sehen, wohl aber einige ganz typische Zeichen für "richtiges" Outback: Dazu gehört etwa, dass es weder Autobahnen noch überhaupt befestigte Straßen gibt. Auf Fraser Island ist alles aus Sand – sowohl die Pisten, die durch die ausgedehnten Wälder führen, als auch der lange Strand von 75 Mile Beach. Hier kann man direkt am Pazifischen Ozean fahren, und es gibt keine befestigten Spuren. Man fährt einfach dort, wo es geht.

Auch typisch fürs Outback ist, dass es keinen Handy Empfang gibt und kein Internet – hier kann man einmal richtig abschalten (kleine Ausnahme: Telstra Empfang am Eurong Beach Resort).

Nicht zuletzt gibt es nur wenig Trinkwasser und keine richtigen Siedlungen auf Fraser Island: Wichtig ist hier nur die Natur.

Und wenn man die bekannten Highlights wie Eli Creek und Lake Mackenzie hinter sich gelassen hat, wird es schnell ganz ruhig auf Fraser Island.

 

2. Regenwald auf Sand

Fraser Island ist eine ganze besondere Insel: Hier gibt es glasklare Bäche und Regenwald auf Sand. Regenwald, der direkt auf weißem Sand wächst, ist etwas ganz Besonderes, und unbedingt einen Besuch wert.

 

3. Lohnenswerte Wanderungen

Fraser Island ist das ideale Ziel für Wanderer. Auf der Insel gibt es an die 1000 Kilometer Pisten und Wanderwege. Da sich viele Reisende vorwiegend in der Nähe ihres Fahrzeugs aufhalten, wird es bei Wanderungen auf der Insel oft ganz schnell ruhig. Das gibt viel Raum und Zeit, um sich interessante Teile der Insel in aller Ruhe anzuschauen.

Die Wanderwege sind dabei ganz unterschiedlich – manchmal nur ein paar Minuten kurz, oder auch stundenlang. Wichtig zu wissen ist hier allerdings, dass wie üblich alles über lockeren Sand geht. Insgesamt kommt man daher zu Fuß langsamer voran, hat dann aber auch mehr Zeit, sich die einzigartige Pflanzenwelt auf der Insel anzuschauen.

 

4. Übernachtung am Strand oder im Hotel

Es lohnt sich unbedingt, eine Nacht auf Fraser Island zu verbringen. So ist genügend Zeit, um sich neben Highlights wie Eli Creek, 75 Mile Beach und Lake Mackenzie auch andere Teile der Insel anzuschauen, wie etwa die Champagne Pools und der Indian Head im Norden der Insel.

Wer mit dem eigenen Geländewagen auf der Insel ist, kann dabei direkt am Strand campen, alternativ kann man auch im Hotel übernachten, beispielsweise im Eurong Beach Resort am 75 Mile Beach. Das Hotel ist zwar nicht mehr ganz brandneu, aber für ein Outback-Hotel in einer abgelegenen Gegend immer noch gut in Schuss.

 

5. Abenteuer mit Geländewagen

Eine ganz besondere Erfahrung ist, dass man auf Fraser Island mit dem Geländewagen fahren kann, und auch muss: Mit einem "normalen" Fahrzeug würde man direkt hinter der Fähre im Sand stecken bleiben (mal abgesehen davon, dass man gar nicht erst auf die Fähre gelassen würde).

Dabei ist es ganz gleich, ob es ein klassischer Landcruiser ist oder ein Geländebus: Von den großen Fahrzeugen hat man weite Aussichten über die Natur, man kann Ziele erreichen, die sonst unerreichbar wären, und sich nebenbei einmal so richtig durchschütteln lassen.

Das alles ist ein Teil des Abenteuers!

 

6. Dingos!

Für viele Besucher von Fraser Island ist es natürlich ein ganz besonderes Highlight, einmal "echte" australische Dingos in freier Natur zu erleben. Aufgrund der abgelegenen Lage der Insel, gelten die Dingos hier als reinrassig, d.h. es ist unwahrscheinlich, dass diese Tiere Kontakt mit Haushunden hatten, wie anderswo in Australien.

Dingos sind neugierige Einzelgänger, die sich gerne am 75 Mile Beach aufhalten, um zu sehen, was die Touristen angeln, bzw. sonst so als Essen mitgebracht hatten. Da Dingos allerdings nicht immer friedlich sind, lohnt es sich, Abstand zu halten, und sich aus der Ferne über die schönen Tiere zu freuen.

 

Fazit: Fraser Island ist ein Muss, am besten über 2 Tage

Die meisten Reisenden nehmen sich nur einen Tag Zeit für Fraser Island. Das ist in Ordnung, wenn man die wichtigsten Sehenswürdigkeiten sehen will, wie Lake Mackenzie, Eli Creek und den Regenwald auf Sand.

Aber erst richtig interessant wird es, wenn man eine Nacht auf der Insel verbringt, und morgens vielleicht schon bei Sonnenaufgang die ganz besondere Stimmung am 75 Mile Beach mit erleben kann, wenn die Einheimischen mit ihren Geländewagen direkt hinter der Brandung geparkt haben, und die Angel auswerfen, in der Hoffnung, dass vielleicht ein "großer" anbeißt.


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